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Georg Hotz (GeoHot) hat den Source-Code einer Software für die PS3 veröffentlich. Mit dieser Software kann man selbstgeschriebene Software für den Start auf der PS3 signieren lassen.entlicht, mit der sich selbstgemachte Programme für den Start auf Sonys Playstation 3 signieren lassen sollen.
Der Code läuft auf der aktuellen 3.55 Firmware, welche ebenfalls von Hotz veröffentlichten Jailbreak-Software modifiziert wurde. Programmierer von Homebrew-Software können dadurch ihre eigenen Programme für das Kopierschutzsystem der Konsole signieren und starten. Dazu müsse weder die Hardware der Konsole manipuliert, noch ein spezieller USB-Controller eingesetzt werden. Laut Hotz seien weder die Jail-Break-Software noch der Signier-Code dazu geeignet, den Kopierschutz von kommerziellen PS3-Spielen auszuhebeln und diese illegal zu kopieren. Zuvor hatte Hotz einen der zum Start von Programmen wichtigen Signier-Schlüssel der PS3 veröffentlicht, nachdem es einer Gruppe Namens fail0verflow gelungen war, das Sicherheitssystem der PS3 auszuhebeln – sie hatten ihre Methode auf dem 27. Kongress des Chaos Computer Clubs Ende Dezember in Berlin vorgestellt. Laut fail0verlow nutze der Hack einen groben Fehler des Verschlüsselungssystems der PS3 aus und könne nicht durch ein Firmware-Update nachträglich von Sony geflickt werden.
Quelle:
heise.deQuelle 2:
geohot.comNeue Firmware verfügbar - aber nicht von SonyDie Sicherheitssysteme der Playstation 3 gelten als geknackt, jetzt gibt es ein Update für die Firmware. Es ermöglicht noch nicht das Abspielen von schwarzkopierter Software, sondern ergänzt das PS3-Menü.
Egal, welche offizielle Firmwareversion auf welcher Fassung der Playstation 3 installiert ist: Ein Hacker mit dem Pseudonym 'KaKaRoTo' hat eine detaillierte Anleitung veröffentlicht, wie Nutzer offenbar eine angepasste Version der Firmware installieren können. Das ist laut "KaKaRoTo" dank der Arbeit eines Hackerteams namens Fail0verflow möglich, das Ende Dezember 2010 auf dem Berliner 27C3 gezeigt hat, wie die Sicherheitssysteme der PS3 zu umgehen sind. Einen später von George 'GeoHot' Hotz veröffentlichten, noch weitergehenden Hack nennt "KaKaRoTo" nicht.
Die neue Firmware füge der Playstation 3 nur einen Menüeintrag mit dem Titel "Install Package Files" hinzu, erklärte "KaKaRoTo". Damit lasse sich Homebrew-Software installieren - allerdings nicht in den derzeit noch vorliegenden Formaten. Die Entwickler müssten ihre Daten neu verpacken und mit den nun verfügbaren Signaturen kennzeichnen. Der Kernel des PS3-Betriebssystems bleibe unverändert, was unter anderem derzeit noch das Abspielen von Schwarzkopien verhindere - absichtlich. Allerdings dürfte diese Barriere eher kurz- als langfristig auch fallen.
Ein dickes Problem zum Jahresanfang hat möglicherweise Sony: Der bekannte Hacker George "GeoHot" Hotz hat offenbar auf seinem Blog ein paar Zeilen Code mit dem vollständigen Root Key für die Playstation 3 veröffentlicht.
"if you want your next console to be secure, get in touch with me. any of you 3.it'd be fun to be on the other side." /
"Wenn ihr wollt, dass eure nächste Konsole sicher ist, nehmt Kontakt mit mir auf. Es wäre spaßig, auf der anderen Seite zu sein", steht unter ein paar Zeilen mit Code, den offenbar der bekannte Hacker George 'GeoHot' Hotz in seinem Blog veröffentlicht hat. Die sieben Zeilen mit Buchstaben und Nummern enthalten anscheinend den Root Key für die Playstation 3. Damit würden sich Programme aller Art von jedermann so signieren lassen, dass die Konsole sie als von Sony autorisiert versteht - und sie ausführt. Den Code mit dem sogenannten "Metldr Key" kann Sony auch nachträglich nicht verändern. Das würde bedeuten: Die Kopierschutzsysteme der PS3 sind endgültig geknackt.
George "GeoHot" Hotz gratuliert gleichzeitig mit seiner Veröffentlichung einer Hackergruppe, die Ende 2010 unter dem Titel 'fail0verflow' auf dem Berliner 27C3 gezeigt hatte, dass sie das Sicherheitskonzept der PS3 ebenfalls umgehen kann. Allerdings will sie ihre Ergebnisse erst in Kürze veröffentlichen.
Für Sony und andere Konzerne ist George Hotz kein Unbekannter:
Er hat unter anderem das iPhone von Apple gehackt. Im April 2010 hatte er angeblich eine Möglichkeit gefunden, trotz eines von Sony veröffentlichten Firmwareupdates erneut Linux auf der PS3 einzurichten.
Egal, welche Tricks Sony mit seiner Firmware im Kampf gegen Hacks auf der Playstation 3 noch einfallen - PS Jailbreak soll künftig laut den Entwicklern immer funktionieren. Allerdings mit einem im Alltag möglicherweise entscheidenden Nachteil. "PS Jailbreak unterstützt jetzt auch Firmware 3.42, 3.50 und neuere", werben die Macher von
PS Jailbreak.
Mit der Software konnten Spieler ihre Playstation 3 so manipulieren, dass es anschließend unter anderem möglich war, Spiele auf die Festplatte zu kopieren. Sony Computer Entertainment stand vor einem Schwarzkopierproblem, erst Firmware 3.42 schloss die Lücken im System wieder.
Die Macher von PS Jailbreak bieten jetzt eine Lösung an, mit der sich Firmware 3.42 und die später veröffentlichte 3.50 umgehen lassen. Spieler sollen mit "PS Downgrade" auf jeder Playstation 3 frühere Firmwareversionen installieren können. Sogar der Schritt zurück zu 3.12 soll möglich sein - was reizvoll wäre, weil diese Version über die Option "Other OS" die Möglichkeit geboten hatte, etwa Linux auf der Konsole einzurichten.
Ein paar Nachteile hat ein derartiges Downgrade. So droht Gefahr beim Import der benötigten Software durch die Rechtsabteilung von Sony. Vor allem aber ist es nicht möglich, sich mit einer veralteten Version der Firmware in das Playstation Network einzuklinken - und kaum ein Nutzer wird ständig zwischen alten und neuen Versionen wechseln wollen. Außerdem setzen neuere Spiele wie Medal of Honor und wahrscheinlich auch Gran Turismo 5 voraus, dass Firmware 3.42 oder 3.50 installiert ist.
Vor rund einer Woche wurde der neuartige Speicherstick mit PS3-Exploit der Welt vorgestellt, doch Sony hat schnell reagiert und gleich 3 der Reseller in Australien verklagt. Dort wäre das abspielen Kopien legal, da der Stick diese Kopien erst ermöglicht zu erstellen, kann Sony diesen nun verbieten lassen. Die Händler und Hersteller müssen alle PS Jailbreak USB-Sticks nun bis zum 9. September an die Anwälte von Sony abliefern. Vorbestellte Ware muss storniert werden, es dürfen keine Sticks in den Handel gelangen.
Doch mittlerweile ist der Code des Sticks und die Methode auf der er basiert, frei zugänglich im Internet einzusehen. Mit passender Hardware und Software kann man sich selbst einen PS Jailbreak basteln, die Kosten liegen hierbei zwischen 25 und 60€ und zeitlich dürfte man bei 30 Minuten liegen, je nach Kenntnissen. Ausgediente Sticks werden sicherlich bald auf jedem Schulhof zu finden sein.
Ein TuT kommt Bald.